Hands-On

Wie entstehen die Daten, ohne die viele KI-Systeme nicht funktionieren würden?

Die Diskussion um Künstliche Intelligenz dreht sich oft vorrangig um Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftspotentiale. Seltener wird über ihren Treibstoff gesprochen: Daten. Wie ein Datensatz entsteht, wie man mithilfe von Sensoren selbst Daten erstellen kann und welche schwerwiegenden Folgen ein Datensatz von niedriger Qualität haben kann, wird hier anhand von Hands-On-Formaten nachvollziehbar. In diesem Modul erstellen wir Datensätze mithilfe von Mikrocontrollern wie Arduinos und Einplatinenrechnern wie Raspberry Pis.

Die Streichholzschachtel-Maschine

Wie funktioniert maschinelles Lernen? Wie können sich Systeme selbst optimieren? Mit Hilfe von Streichholzschachteln und bunten Knöpfen simulieren wir ein selbstlernendes System und vollziehen Schritt für Schritt nach, wie sich das System optimiert. Die Streichholzschachtel-Maschine ist eigentlich das nun bald 60 Jahre alte Tic-Tac-Toe-Lernspiel MENACE des Informatikers Donald Michie, das wiederum vom Mathematiker Matthew Scroggs und Kolleg*innen sowohl physisch als auch als Code neu implementiert wurde. Dank der Wissenschaftler*innen des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft können auch wir beide Umsetzungen auprobieren und vorführen.

KI spielerisch erfahren

Als Annäherung an das Thema KI setzen wir eine Reihe von spielerischen Formaten ein, die von Rollenspielen bis hin zu interaktiven Browsergames reichen. Dabei kommen beispielsweise interaktive Varianten des Turing-Tests zum Einsatz, bei dem die Teilnehmer*innen menschliche und maschinell erstellte Artefakte ihren Erzeuger*innen zuordnen müssen.

Bots bauen

Chats oder Social Media sind ein klassisches Aktionsfeld für Bots. Wir testen in unserem Workshop ein paar Chatbots und programmieren selbst welche. Können wir herausfinden, woran sich Bots erkennen lassen?