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WAS IST DER TURING BUS?

Der Turing-Bus (benannt nach Alan Turing) ist ein Projekt der Gesellschaft für Informatik und der Open Knowledge Foundation Deutschland. Als mobiles Bildungsangebot fährt ab dem Frühjahr 2018 ein Kleinbus entlang einer Route Städte in Deutschland (Stationen) ab, die abseits großer und etablierter Ballungszentren liegen, um Grundlagen der Informatik und gesellschaftliche Konsequenzen der Digitalisierung zu vermitteln und diskutieren.

WER KANN MITMACHEN?

Die Zielgruppe des Projektes sind 15-19 jährige Schülerinnen und Studenten. Um diese zu erreichen fährt der Bus nach Absprache Schulen, Bildungs- und Kuilturinstitutionen, lokale Labs und Treffpunkte sowie relevante Veranstaltungen an. Die Angebote, Projekte und Fähigkeiten die auf den Stationen vemittelt werden stammen aus dem weiteren Feld der Informatik und werden von Experten in den jeweiligen Gebieten vermittelt. 

Sie möchten, dass der Turing-Bus zu Ihnen kommt? Schreiben Sie uns!

WAS PASSIERT AUF DEN STATIONEN?

In kostenlosen Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen geben fachkundige Expertinnen, Aktivisten und Wissenschaftlerinnen, sogenannte Infonauten, Jugendlichen vor Ort spannende Einblicke in die Welt der Informatik. Das breite Spektrum an Methoden, Hardware und Know-How verknüpft praxisnahe IT-Kompetenz mit gesellschaftlichen Fragen der Digitalisierung.

WAS MÖCHTE DER TURING-BUS ERREICHEN?

Die Relevanz der Digitalisierung muss heute eigentlich nicht mehr betont oder bestritten werden: Alltagsleben, Arbeit und Kommunikation sind für viele ohne Computer nicht mehr vorstellbar. Konsequenzen hat dies nicht nur für die Anforderungen an unser Können und unsere Fähigkeiten, auch für die gemeinnützige Arbeit, soziales Engagement und die Art und Weise zu arbeiten ergeben sich neue Fragestellungen.

INFORMATIK ALS SCHLÜSSEL

Informatik ist längst mehr als eine Wissenschaft. Als Schlüssel zu der uns umgebenden, stetig wachsenden digitalen Infrastruktur hat sie die Macht, unser Verhältnis zu unserer Umwelt zu definieren; als Werkzeug, dass die 'Black Box' der großen und kleinen Computer öffnen kann, kann sie uns Aufschluss über die stetig Daten sammelnden 'Smart' Phones, Watches und Devices geben, um dadurch ein Verständnis dafür zu entwickeln, wohin die unseren Alltag abbildenden Datenströme fließen. Daten gibt es nicht nur bei Facebook: was der Staat tut, wohin Steuergelder fließen oder was in der Politik geschieht, kann mithilfe von datenverarbeitender Software aufgedeckt und verstanden werden.

Wie gehen wir auf die Zukunft zu - und mit ihr um? Welche Herausforderungen und Chancen warten auf uns und setzt sich eine breite Öffentlichkeit kritisch mit dem Thema auseinander? In größeren Städten wie Berlin gibt es oftmals bereits eine Reihe an Angeboten: von selbstorganisierten Treffen über Vereine und Fortbildungen bis hin zu Veranstaltungen besteht für die Einwohner ein breites Angebot, um sich mit den Themen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. 

Außerhalb dieser Ballungszentren besteht dagegen oftmals ein Mangel an Angeboten. 

Der Turing-Bus (benannt nacht Alan Turing) möchte deshalb Akteure, Initiativen und Projekte mit diesen vernachlässigten Zielgruppen verbinden und besucht deshalb im Frühjahr/Sommer 2018 Städte, Bildungseinrichtungen und Institutionen in Deutschland. Auf diesen Stationen finden individuell entwickelte Veranstaltungen, Workshops, Panel-Diskussionen und Hands-on Formate statt, bei denen Vertreter der oben genannten Initiativen (Infonauten) sich und ihre Arbeit präsentieren.

Die Ergebnisse können in einer Infonauten-Karte auf dieser Webseite eingesehen werden. 


WISSENSCHAFTSJAHR 2018

Der Turing-Bus ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik und der Open Knowledge Foundation Deutschland. Das Projekt wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 durch Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Das Wissenschaftsjahr 2018 widmet sich dem Thema Arbeitswelten der Zukunft. Durch die Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor neuen Chancen und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser neuen Arbeitswelten?

Das Wissenschaftsjahr 2018 zeigt, welchen Einfluss soziale und technische Innovationen auf die Arbeitswelten von morgen haben - und wie diese nicht nur den Arbeitsalltag verändern, sondern auch neue Maßstäbe im gesellschaftspolitischen Dialog setzen. "Erleben. Erlernen. Gestalten." – unter diesem Motto werden Bürgerinnen und Bürger im Wissenschaftsjahr 2018 dazu aufgerufen mitzumachen, Fragen zu stellen und gemeinsam Lösungsansätze zu finden.

Weitere Informationen unter www.wissenschaftsjahr.de.

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