Der Turing-Bus begann als ein mobiles Bildungsprojekt der Gesellschaft für Informatik und der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Das Projekt entstand im Wissenschaftsjahr 2018 unter dem Themenschwerpunkt ‘Arbeitswelten der Zukunft’. Auf 13 Stationen haben wir im ersten Jahr über 40 verschiedene Workshop-, Diskussions- und Mitmachformate angeboten, die von mehr als 450 Teilnehmer*innen im Alter von 15-19 Jahren wahrgenommen wurden.

Dabei diskutierten diese die Effekte der Digitalisierung, schraubten an Mikrocontrollern, erstellten digitale Flugblätter und luden Vertreter*innen von Politik und Wirtschaft ein, mitzudiskutieren.

Wir nutzten dabei offene Bildungsmaterialien und entwickelten diese weiter. Wir involvierten, da wo es möglich war, Workshopleiter und Vertreter von kollaborativen Lernorten. Dies geschah aus Gründen der Nachhaltigkeit: diese sogenannten offenen Werkstätten sind auch nach unseren Tourstopps zugänglich.

Auch trafen wir noch einige weiter mobile Bildungsprojekte wie das großartige Fabmobil, die Makerkutsche oder Science on Tour. Getrieben von ähnlichen Idealen entwickeln diese Projekte unterschiedliche Lösungsansätze für das selbe Problem: wie kann man das Wissen um und kritische Perspektiven auf Technologien der Gegenwart in den ländlichen Raum bringen?